Hackergruppe veröffentlicht Berliner Verwaltungsdaten nach gescheiterter Lösegeldforderung

Nach einem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz haben Hacker einen Großteil der erbeuteten Daten öffentlich gemacht. Das Land Berlin lehnte die Lösegeldzahlung ab.

Berliner Verwaltungsdaten nach Hackerangriff im Netz veröffentlicht

Wie Google News LU DE unter Berufung auf mehrere deutsche Medien berichtet, haben Cyberkriminelle nach einem Angriff auf das Berliner Landesnetz einen Großteil der gestohlenen Daten im Internet veröffentlicht. Die Hacker begleiteten die Veröffentlichung mit der provokanten Botschaft: „Datenjäger, genießt es."

Das Land Berlin hatte die Zahlung eines Lösegelds verweigert. Nachdem das gesetzte Ultimatum abgelaufen war, machten die Angreifer ihre Drohung wahr und stellten die sensiblen Daten der Berliner Verwaltung online.

Betroffen sind offenbar interne Verwaltungsdaten. Die Berliner Senatsverwaltung erklärte laut berlin.de, dass man die betroffenen Personen kontaktieren werde. Welche Behörden und wie viele Bürger konkret betroffen sind, wurde zunächst nicht im Detail beziffert.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Cyberangriffen auf deutsche Landesbehörden ein. Berichte von rbb24.de, n-tv.de und der Berliner Morgenpost bestätigen den Sachverhalt übereinstimmend. Die Ermittlungen laufen.

Source: Google News LU DE

Read this article in English