Copilot wollte Flugzeug in Tel Aviv zum Absturz bringen
Ein Copilot der Flydubai attackierte während eines Fluges den Kapitän mit einer Notfall-Axt. Nach Aussagen von Insidern verfolgte er einen langfristigen Plan, das Flugzeug zum Absturz zu bringen.

Terroranschlag auf Flydubai-Flug verhindert
Laut n-tv plante der Copilot des Flydubai-Flugs FZ1073 bereits vor seiner Einstellung, ein Flugzeug zum Absturz zu bringen. Der festgenommene Mann aus dem Oman habe bei Verhören in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgesagt, er habe sich bei der staatlichen Airline beworben, weil diese Tel Aviv anfliege, berichten zwei mit den Ermittlungen vertraute israelische Regierungsvertreter. Ein dritter Insider sagte, der Copilot habe das Flugzeug in den Ben-Gurion-Flughafen von Tel Aviv stürzen lassen wollen.
Am vergangenen Mittwoch attackierte der Copilot auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den Kapitän mit einer Notfall-Axt. Der Generalstaatsanwalt der VAE bezeichnete den Vorfall als Terroranschlag. Dem dritten Insider zufolge hatte der Mann bereits auf einem früheren Flug nach Tel Aviv in diesem Jahr einen Absturz geplant, davon aber abgelassen.
Eine Katastrophe auf dem Flug mit über 170 Menschen an Bord wurde verhindert, weil Passagiere und Besatzung den Angreifer überwältigten. Ein zufällig mitreisender Ersatzpilot landete die Maschine sicher in Saudi-Arabien. Der indische Kapitän erlitt schwere Verletzungen, es gelang ihm jedoch, die Cockpittür zu öffnen und Hilfe zu holen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ordnete eine Überprüfung ausländischer Fluggesellschaften an. Piloten aus Ländern ohne diplomatische Beziehungen zu Israel – wie dem Oman – dürfen normalerweise keine Flüge dorthin übernehmen. Australische Anti-Terror-Ermittler prüfen inzwischen die Vergangenheit des Copiloten, der vor etwa zehn Jahren in Melbourne studiert hatte.
Source: n-tv