Großkontrolle in Wien: über 1.100 Anzeigen und ein Kilogramm Cannabis sichergestellt
Bei einer Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung Wien wurden mehr als 1.100 Anzeigen erstattet. Ein 58-Jähriger wurde mit Alkohol, Drogen und einem Kilogramm Marihuana im Auto festgenommen.

Polizeirazzia im Wiener Straßenverkehr endet mit Massenverstößen und Drogenfund
Wie meinbezirk.at berichtet, hat die Landesverkehrsabteilung Wien am Freitag eine umfassende Schwerpunktaktion im Straßenverkehr durchgeführt – mit Einsätzen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Im Mittelpunkt standen Schwerverkehr, Gefahrenguttransporte sowie Ladungssicherung und technische Vorschriften.
Die Kontrollen erstreckten sich über den gesamten Tag bis in die Nacht. Dabei überprüften die Beamten gezielt auch, ob Lenkerinnen und Lenker unter dem Einfluss von Alkohol oder Suchtmitteln standen.
Die Bilanz fällt eindeutig aus: 878 Anzeigen wurden wegen Geschwindigkeitsübertretungen erstattet, dazu kamen 288 weitere Anzeigen aus dem allgemeinen Verkehrsbereich. 32 Anzeigen betrafen technische Mängel, 24 weitere unerlaubte Fahrzeugveränderungen. Zehn Kennzeichen wurden abgenommen – neun davon wegen Gefahr im Verzug. Drei Personen waren ohne gültige Lenkberechtigung unterwegs.
Zwei Alkomattests verliefen positiv. Zwei weitere Fahrer wurden wegen Verdachts auf Suchtmittelbeeinträchtigung dem Amtsarzt vorgeführt. In allen vier Fällen wurde der Führerschein entzogen.
Besonders ins Auge fiel den Beamten ein 58-jähriger Fahrzeuglenker, der durch aggressive und gefährdende Fahrweise auffiel. Nach dem Anhalten stellte sich heraus, dass er sowohl alkoholisiert als auch durch Suchtmittel beeinträchtigt war. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten ein Kilogramm Marihuana. Der Mann sowie seine 56-jährige Beifahrerin wurden vorläufig festgenommen.
Oberst Anders, interimistische Leiterin der Landesverkehrsabteilung Wien, erklärte: „Solche Schwerpunktaktionen sind besonders wichtig, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sicher unterwegs sind."
Source: Google News AT — Crime (de)