Toter Säugling in Nickelsdorf: Fünf Angeklagte wegen Mordes vor Gericht

Am Grenzübergang Nickelsdorf wurde am 18. Jänner 2026 ein totes Baby gefunden. Fünf Angeklagte, darunter die jugendliche Mutter, stehen nun vor Gericht.

Toter Säugling in Nickelsdorf: Fünf Angeklagte wegen Mordes vor Gericht

Prozess in Nickelsdorf: Mutter soll Neugeborenes getötet haben

Wie vol.at berichtet, müssen sich seit dieser Woche fünf Angeklagte vor Gericht verantworten, nachdem am Grenzübergang Nickelsdorf ein getötetes Neugeborenes aufgefunden worden war. Das tote Mädchen war am 18. Jänner 2026 von Reisenden in einer Tragetasche entdeckt worden. Eine Obduktion ergab, dass das Kind lebend zur Welt gekommen und durch Fremdeinwirkung gestorben war – als Todesursache wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt.

Die zum Tatzeitpunkt jugendliche Erstangeklagte soll das Neugeborene laut Anklage durch Würgen und stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Schädel getötet haben. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu zweieinhalb Jahre Haft. Ihre Verwandten sollen sie bei der Tat unterstützt, abgeschirmt und Spuren des Verbrechens beseitigt haben. Ihnen drohen zehn bis 20 Jahre Haft – mit Ausnahme des jungen Viertangeklagten auch lebenslange Haft.

Die fünf Beschuldigten, die sich weiterhin in Untersuchungshaft befinden, sollen gemeinsam in einem Kleinbus unterwegs gewesen sein. Die 17-Jährige soll kurz ausgestiegen sein, um das tote Kind abzulegen. Der Prozess ist für zwei Tage anberaumt; ein Urteil könnte am Donnerstag fallen.

Source: Google News AT — Crime (de)

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