Ermittlungen nach AfD-Fest in Fürstenwalde: Neonazi-Kennzeichen und Übergriffe

Der Staatsschutz ermittelt nach einer AfD-Veranstaltung in Fürstenwalde wegen verfassungsfeindlicher Kennzeichen. Bei dem Fest mit etwa 1.500 Teilnehmern kam es zu Übergriffen und dem Verdacht der Buttersäure-Verbreitung.

Ermittlungen nach AfD-Fest in Fürstenwalde: Neonazi-Kennzeichen und Übergriffe

Staatsschutz ermittelt nach Vorfällen beim Bürgerfest

Der Staatsschutz hat nach einer AfD-Veranstaltung am Samstag in Fürstenwalde (Oder-Spree) Ermittlungen gegen einen Mann aufgenommen, der laut Polizeidirektion Ost ein Oberteil mit der Aufschrift der verbotenen Neonazi-Musikgruppe Landser getragen haben soll. Die Behörde teilte tagesschau.de am Dienstag mit, dass der Verdacht der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen geprüft wird.

Zum Tag der Deutschen Einheit hatte die AfD rund 1.500 Personen zum Bürgerfest auf die Bullenwiese eingeladen. Der thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke war Gast der Veranstaltung. Der Influencer Hannes Kreschel veröffentlichte Videoaufnahmen, die einen Angriff durch zwei Personen dokumentieren sollen – ein Angreifer trägt dabei eine Jacke mit der Aufschrift „Landser".

Die Polizei hat mittlerweile drei Anzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen. Das Ordnungsamt der Stadt sperrte die Bullenwiese am Montag, nachdem ein Verdacht des Ausbringens von Buttersäure – einer geruchsintensiven Carbonsäure mit reizender Wirkung – geprüft wird. Die Ermittlungen laufen zu diesem Sachverhalt ebenfalls.

Source: Google News DE — Crime (de)

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