Razzia bei AfD-Mitarbeiter in Berlin: Drogen und Nazi-Devotionalien sichergestellt
Fünf Tage vor der Berliner Wahl durchsuchte die Polizei die Wohnung eines Mitarbeiters von AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker – und fand Unerwartetes.

Polizeidurchsuchung in Berlin-Lichterfelde trifft AfD-Umfeld kurz vor der Wahl
Fünf Tage vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat die Staatsanwaltschaft Berlin die Wohnung eines Mitarbeiters von AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker durchsuchen lassen. Wie t-online.de berichtet, fand der Einsatz am 15. September in Berlin-Lichterfelde statt und richtete sich gegen einen 48-Jährigen.
Anlass der Durchsuchung waren Vorwürfe wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz. Beweismittel, die diesen ursprünglichen Tatvorwurf stützen, fanden die Ermittler laut Staatsanwaltschaft jedoch nicht.
Stattdessen stellten die Beamten sogenannte Zufallsfunde sicher. Dabei soll es sich nach Angaben der „Bild" und der „B.Z." um Drogen sowie Nazi-Devotionalien handeln. Diese müssen nun kriminaltechnisch untersucht werden, bevor ihre strafrechtliche Relevanz bewertet werden kann.
AfD-Sprecher Ronald Gläser bezeichnete den Vorgang als „private Angelegenheit" und erklärte: „Wir warten die Ermittlungen ab." Spitzenkandidatin Brinker äußerte sich laut „Bild" überrascht: „Ich hatte niemals einen Anhaltspunkt dafür, dass er in einer solchen Richtung tickt. Er ist einfach Sammler."
Source: Google News LU DE