Türkische Mafia überfällt Kokstaxis und Drogenbunker in deutschen Städten
Junge türkische Mafia-Banden erbeuten Drogen, Geld und Kundendaten bei gezielten Überfällen. Anführer „Cowboy" soll die Gruppe aus dem Untergrund per Telefon steuern.

Flüchtiger Mafiachef steuert Bande aus dem Verborgenen
Laut BILD überfallen junge türkische Mafia-Banden in Berlin und anderen deutschen Städten gezielt Kokstaxis und Drogenbunker. Die Täter erbeuten dabei Drogen, Bargeld und Kundendaten. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht Koray T., genannt „Cowboy" – ein untergetauchter Mafiachef, der seine Gruppe offenbar per Telefon aus der Ferne steuert.
BILD hat nach eigenen Angaben monatelang recherchiert und mehr als 10.000 Seiten Ermittlungsakten ausgewertet. Zwei Kronzeugen aus der Gruppe „Caspers" schildern dabei die internen Strukturen, Geldströme und den Alltag dieser kriminellen Organisation.
Die Bande richtet sich gezielt gegen andere Kriminelle – ein Muster, das Ermittler vor besondere Herausforderungen stellt, da Opfer Übergriffe in der Regel nicht bei der Polizei anzeigen. Wie hoch die tatsächlich erbeuteten Summen sind, geht aus den bisher bekannten Informationen nicht hervor.
Source: BILD