Zehn Jahre Jagd auf Osama bin Laden: 25 Jahre nach dem 11. September
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erklärte US-Präsident Bush Osama bin Laden zum Staatsfeind Nr. 1. Spezialkräfte töteten ihn erst 2011.
Zehn Jahre zwischen Anschlag und Vergeltung
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, dauerte die Jagd auf Osama bin Laden nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ein volles Jahrzehnt. Erst 2011 spürten US-Spezialkräfte den Drahtzieher der Attacken auf und töteten ihn. Seine Terrorzelle al-Qaida existiert bis heute.
Unmittelbar nach den islamistischen Anschlägen am Morgen des 11. September 2001 zog US-Präsident George W. Bush weitreichende Machtbefugnisse an sich. Noch am selben Tag erklärte er öffentlich, Bin Laden tot oder lebendig fangen zu wollen. „Wir werden ihn aus seiner Höhle heraus räuchern, und wir werden ihn am Ende erwischen", sagte Bush.
Von diesem Moment an galt Bin Laden als Staatsfeind Nummer eins der Vereinigten Staaten. Bush rief den Krieg gegen den Terror aus — eine politische Weichenstellung, deren Auswirkungen die amerikanische Innen- und Außenpolitik bis heute prägen. Die Autoren Tomas Avenarius und Tobias Matern zeichnen in ihrem Bericht nach, wie diese Entscheidungen eine ganze Ära der US-Politik formten.
Source: Süddeutsche Zeitung