Schuss-Attentat am Aarauer Rave: Verdächtiger psychisch krank, drei Waffen sichergestellt

Ein 43-Jähriger erschoss am Aarauer Rave eine 22-jährige Italienerin und verletzte fünf weitere Personen. Er schweigt in Haft.

Verdächtiger schweigt nach tödlichem Schusswaffenangriff beim Aarauer Rave

Wie The Local Switzerland berichtet, leidet der mutmassliche Schütze, der beim Aarauer Rave in der Nordschweiz eine Italienerin erschossen hat, unter «psychischen Problemen». Das teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizei an einer Medienkonferenz am Mittwoch mit. Der 43-Jährige hat sich seit seiner Verhaftung nicht geäussert.

In seinem Auto wurden zwei Pistolen sowie ein Sturmgewehr vom Typ AK-47 sichergestellt, wie die Polizei an der Pressekonferenz gegenüber Journalistinnen und Journalisten erklärte.

Gemäss lokalen Medien fielen die Schüsse kurz vor 3 Uhr morgens in der Nähe des Aarauer Racetrack, wo das jährliche Techno-Festival rund 3'500 Besucherinnen und Besucher von Samstagmittag bis Sonntagmorgen anzog. «Eine 22-jährige Frau erlag ihren Verletzungen noch vor Ort. Vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren wurden ins Spital gebracht. Sie erleiden Verletzungen, die von leicht bis schwer reichen», teilte die Kantonspolizei auf X mit.

Die italienische Regierung bestätigte, dass die Getötete Italienerin war. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte ihren Namen: Maria Spinelli. Das italienische Aussenministerium gab zudem bekannt, dass zwei weitere Italienerinnen oder Italiener leicht verletzt wurden. Mitarbeitende der italienischen Botschaft in der Schweiz begaben sich an den Tatort, um die Ermittlungen «eng zu begleiten», wie das Ministerium mitteilte.

Laut Polizei waren alle Opfer in der Schweiz wohnhaft.

Source: The Local Switzerland

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