Phishing-Briefe im Sparkassen-Namen: QR-Code führt auf gefälschte Website
Betrüger versenden gefälschte Sparkassen-Briefe mit QR-Code, der auf eine Phishing-Seite leitet. Wer Daten eingegeben hat, sollte sofort seine Filiale kontaktieren.

Gefälschte Sparkassen-Briefe mit QR-Code im Umlauf
In einer Stadt im Westen Deutschlands treffen derzeit betrügerische Briefe im Namen der Sparkasse ein, wie chip.de berichtet. Die Schreiben tragen den Briefkopf einer konkreten Filiale sowie eine persönliche Anrede – und wirken damit auf den ersten Blick authentisch. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe hat in einer Phishing-Meldung vor den Briefen gewarnt.
Den Empfängern wird mitgeteilt, sie müssten ihren Online-Banking-Zugang verifizieren – andernfalls drohe dessen Sperrung. Dazu sollen sie einen im Brief abgedruckten QR-Code scannen und die verlinkte Seite aufrufen.
Der Code führt jedoch auf eine gefälschte Website, auf der Zugangsdaten fürs Online-Banking, weitere persönliche Angaben sowie eine Kopie des Personalausweises abgefragt werden. Mit den so erbeuteten Daten könnten die Täter etwa im Namen der Sparkasse anrufen oder Kontodaten eigenständig verändern.
Die Sparkasse rät, auf der gefälschten Seite keinerlei Angaben zu machen und keine Ausweiskopien hochzuladen. Wer bereits Daten übermittelt hat, sollte umgehend die zuständige Filiale kontaktieren. Dort kann der Online-Banking-Zugang gesperrt und der Schutz von Sparkassen-Card sowie Kreditkarte veranlasst werden.
Unabhängig von der Betrugsmasche weist chip.de auf eine legitime Änderung hin: Die App S-ID-Check wird am 31. Januar 2027 eingestellt. Kunden, die Online-Zahlungen weiterhin bestätigen möchten, sollten rechtzeitig auf die S-pushTAN-App wechseln. Ein integrierter Überführungsassistent soll den Umstieg erleichtern; wer pushTAN bereits nutzt, kann die Freischaltung direkt über die App vornehmen.
Source: Google News AT — Crime (de)