Sabotage an Umspannwerken: Polizei hält Bekennerschreiben für echt
Nach Sabotageakten am deutschen Stromnetz stuft die Polizei ein Bekennerschreiben als authentisch ein. Ein Verdächtiger ist auf der Flucht.
Stromnetz-Sabotage: Fahndung nach Verdächtigem läuft
Nach einer Reihe von Anschlägen auf Umspannwerke und Stromleitungen in Deutschland hält die Polizei ein eingegangenes Bekennerschreiben für authentisch, wie Google News LU DE berichtet. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass die Sabotageakte gezielt gegen die Energieversorgung gerichtet waren.
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) stürmte am Braunkohletagebau einen Lastkraftwagen, der einem Tatverdächtigen zugeordnet wird. Der Verdächtige selbst blieb zunächst auf der Flucht — die Fahndung läuft nach Polizeiangaben weiterhin.
Die Anschläge richten sich gegen kritische Infrastruktur und haben nach Berichten mehrerer deutscher Medien, darunter rbb24, Bild, Deutschlandfunk und Die Zeit, die Frage aufgeworfen, wie Sabotage am Stromnetz künftig verhindert werden kann. Der Spiegel berichtet separat über mögliche Schutzmaßnahmen für die Energieversorgung.
Die Behörden machten zunächst keine Angaben zu den Hintermännern oder dem politischen Motiv hinter den Taten. Das Bekennerschreiben wird weiterhin kriminaltechnisch ausgewertet.
Source: Google News LU DE