Ex-Swiss-Ski-Vizepräsident Schmidhalter zu zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt
Das Bezirksgericht Brig hat Claude-Alain Schmidhalter wegen unredlicher Geschäftsführung schuldig gesprochen. Er soll einen früheren Mitarbeiter um über 300'000 Franken geschädigt haben.
Schuldspruch gegen früheren Ski-WM-Chef in Brig
Claude-Alain Schmidhalter ist am Freitag vom Bezirksgericht Brig der unredlichen Geschäftsführung schuldig befunden worden, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Das Gericht verurteilte den bekannten Vertreter der Schweizer Skiszene zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten, ausgesetzt auf Bewährung von zwei Jahren, sowie zu einer Geldstrafe von 5'000 Franken.
Das Verfahren steht in keinem Zusammenhang mit Schmidhalters Tätigkeiten im Sport. Im Oktober war er als Präsident der Ski-WM 2027 in Crans-Montana zurückgetreten.
Die Staatsanwaltschaft hatte Schmidhalter und einem ehemaligen Geschäftspartner vorgeworfen, einen früheren Mitarbeiter eines Ingenieurbüros im Oberwallis um mehr als 300'000 Franken geschädigt zu haben. Die Anklagebehörde hatte 23 Monate Freiheitsstrafe bedingt, eine Busse von 10'000 Franken sowie eine Rückerstattung von 55'000 Franken gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.
Source: Tages-Anzeiger