US-Heimatschutzminister sieht kein Sicherheitsrisiko bei geplanter Live-Hinrichtung Hasans
US-Heimatschutzminister Mullin verteidigt die geplante Liveübertragung der Hinrichtung von Nidal Hasan. Präsident Trump stellte das Vorhaben nach parteiübergreifender Empörung in Frage.

Mullin: Liveübertragung der Hinrichtung kein erhöhtes Risiko
Die geplante Liveübertragung der Hinrichtung des zum Tode verurteilten Attentäters Nidal Hasan stellt nach Ansicht von US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin keine zusätzliche Gefahr für die nationale Sicherheit dar. „Ich sehe derzeit überhaupt kein erhöhtes Risiko", sagte Mullin am Sonntag im US-Sender CBS. Auf die Frage, ob eine solche Übertragung Hasan zum Märtyrer machen könnte, zeigte sich der Minister unbeeindruckt.
Wie Kleine Zeitung berichtet, ergänzte Mullin: „Ich denke, die Menschen müssen verstehen – wenn ihr Amerika angreift, werden wir euch verfolgen und wir werden dafür sorgen, dass die Strafe der Tat angemessen ist." Zur Übertragung selbst sagte er: „Niemand muss es sich ansehen, wenn er es nicht möchte."
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor angekündigt, die Hinrichtung Hasans durch ein militärisches Erschießungskommando live zu übertragen. Hasan war 2013 zum Tode verurteilt worden, nachdem er auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen und rund 30 weitere verletzt hatte.
Mit der Vollstreckung wäre Hasan der erste Mensch seit 1945, der durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet wird. Die Ankündigung der Liveübertragung löste international sowie bei Demokraten und Republikanern gleichermaßen Empörung aus. US-Präsident Donald Trump, ein erklärter Befürworter der Todesstrafe, stellte das Vorhaben daraufhin am Freitag öffentlich infrage.
Source: Kleine Zeitung