Hackerangriff auf TUM: Persönliche Daten von Studierenden und Mitarbeitern kompromittiert

Unbekannte Hacker haben die IT der Technischen Universität München angegriffen und möglicherweise Daten von Nutzern des Portals myTUM erbeutet. Die Universität sperrte betroffene Konten und erstattete Anzeige.

Hackerangriff auf TUM: Persönliche Daten von Studierenden und Mitarbeitern kompromittiert

Cyberangriff auf TUM — Datenleck bei Studierenden und Personal

Laut augsburger-allgemeine.de haben Unbekannte die Informationstechnologie der Technischen Universität München (TUM) angegriffen und dabei personenbezogene Daten kompromittiert. Ziel der Angreifer war das zentrale Campus-System TUMonline; hier konnten sie nach Universitätsangaben jedoch keinen Schaden anrichten.

Betroffen sind Personen, die zum Zeitpunkt des Angriffs im Portal myTUM angemeldet waren. Die Hacker hatten möglicherweise Zugriff auf Passwörter, Namen, Privatadresse und Geburtsdatum. Bei Mitarbeitern kamen dienstliche Anschrift und Telefonnummer hinzu; bei Studierenden Matrikelnummer, Studiengang und Fachsemester. Wie viele Personen insgesamt betroffen sind, war zunächst unklar.

Nach TUM-Einschätzung zielten die Angreifer darauf ab, über die erbeuteten Zugangsdaten an Administratorpasswörter zu gelangen und so ins zentrale System einzudringen. Auf Daten wie Noten oder Bewerbungen hatten sie keinen Zugriff. Accounts mit nachgewiesenem Zugriff wurden gesperrt. Die Universität fordert Betroffene auf, ihre TUM-Passwörter zu ändern und Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren — solche zusätzlich geschützten Konten waren beim Angriff nicht kompromittiert.

Die TUM erstattete Anzeige und informierte die Datenschutzbehörde. Erst vor wenigen Wochen war auch die Ludwig-Maximilians-Universität München Ziel eines Cyberangriffs geworden, bei dem rund 600.000 Datensätze von Studierenden erbeutet wurden.

Source: Die Zeit Kriminalität

Read this article in English