Frankfurts Krawalle: Über 30 Festnahmen nach Plünderungen und Polizeieinsatz

Nach Ausschreitungen in Frankfurts Innenstadt am Samstagabend schützt die Polizei nun geplünderte Läden. Mehr als 30 Menschen wurden festgenommen.

Frankfurts Krawalle: Über 30 Festnahmen nach Plünderungen und Polizeieinsatz

Polizei sichert Geschäfte nach Ausschreitungen

Laut mittelhessen.de war die Lage in Frankfurt am Main nach den Krawallen vom Samstagabend bis zum frühen Morgen unter Kontrolle, doch der Polizeieinsatz dauerte an. Beamte schützten Geschäfte, die während der Ausschreitungen geplündert wurden. Ein Polizeisprecher erklärte, die Schäden seien „erheblich", könnten aber noch nicht beziffert werden. Die Zahl der Verletzten war zunächst unklar.

Die Randalierer waren im Anschluss an eine Demonstration in die Innenstadt eingefallen, griffen Polizisten an, schlugen Schaufensterscheiben ein und stahlen Waren. Die Polizei nahm mehr als 30 Menschen vorläufig fest. Auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) kam zum Einsatz. Nach der Absperrung eines innerstädtischen Bereichs entspannte sich die Situation bis zum Morgengrauen.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) zeigte sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur schockiert über „die Gewaltexzesse in Frankfurt". Er kündigte Konsequenzen an: „Wer sich so verhält wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft." Innenminister Roman Poseck (CDU) kündigte ebenfalls ein hartes Vorgehen gegen die Randalierer an.

Source: Die Zeit Kriminalität

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