Betrug bei Waldviertler Werkstätten: Ex-Angestellter soll 800.000 Euro veruntreut haben

Ein ehemaliger kaufmännischer Mitarbeiter des Schremser Unternehmens soll rund 800.000 Euro auf eigene Konten umgeleitet haben. Er sitzt laut Medienberichten in Untersuchungshaft.

Betrug bei Waldviertler Werkstätten: Ex-Angestellter soll 800.000 Euro veruntreut haben

Verdächtiger Ex-Mitarbeiter in U-Haft nach mutmaßlichem Millionenbetrug

Ein ehemaliger kaufmännischer Angestellter der Waldviertler Werkstätten soll dem niederösterreichischen Schuh-, Taschen- und Möbelhersteller rund 800.000 Euro entzogen haben. Wie die Kleine Zeitung berichtet, wurde der Beschuldigte Ende Oktober festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Laut einem Bericht des „Kurier", den das Unternehmen gegenüber der APA bestätigte, soll der Mann Rückbuchungen stornierter Online-Bestellungen abgefangen haben. Die Gelder, die ein Zahlungsdienstleister dem Unternehmen rücküberwiesen hatte, buchte er demnach auf eigene Konten um – getarnt als reguläre Kundenrückzahlungen.

Vertriebsleiter Hans Schwar bestätigte auf Anfrage, dass kleinere Beträge über einen längeren Zeitraum abgezweigt worden seien, „versteckt und kaum zu erkennen". Die Waldviertler Werkstätten erstatteten am 15. September Anzeige; die Kündigung des Mitarbeiters folgte am 5. Oktober. Die zuständige Staatsanwaltschaft Krems war für eine Stellungnahme vorerst nicht erreichbar.

Source: Kleine Zeitung

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