Gefälschte MediaMarkt-Shops im Umlauf – so erkennt man den Betrug

Kriminelle betreiben täuschend echte Fake-Shops im Namen von MediaMarkt. Wer dort bestellt, verliert sein Geld und erhält keine Ware.

Gefälschte MediaMarkt-Shops im Umlauf – so erkennt man den Betrug

Fake-Shops unter MediaMarkt-Logo: Vorauskasse, keine Lieferung

Wie meinbezirk.at berichtet, missbrauchen Kriminelle den Namen des Elektronikhändlers MediaMarkt, um täuschend echte Online-Shops zu betreiben. Das Design des Originals wird dabei detailgetreu nachgeahmt – für ungeübte Augen kaum zu unterscheiden.

Auffällig sind vor allem die Internetadressen. Statt der offiziellen Domain verwenden die Betrüger Adressen wie „mediamarkt-gg.com" oder „medymarkt.live" – ähnlich klingend, aber klar gefälscht. Ein weiteres Warnsignal sind die Preise: Die Angebote, darunter zuletzt eine stark beworbene Spielekonsole, liegen massiv unter dem üblichen Marktwert.

Beim Bezahlvorgang akzeptieren die Fake-Shops ausschließlich Vorauskasse. Zahlungsoptionen wie PayPal oder Kreditkarte werden als „derzeit nicht verfügbar" angegeben. Wer trotzdem eine Bestellung aufgibt, wartet vergeblich auf die Ware – das überwiesene Geld ist verloren.

Zur Erkennung gefälschter Shops empfiehlt sich eine Prüfung anhand von drei Punkten: die genaue Schreibweise der URL, auffällig niedrige Preise sowie das Fehlen gängiger Zahlungsmethoden. Im Zweifel sollte man die offizielle MediaMarkt-Website direkt im Browser aufrufen, anstatt Links aus E-Mails oder sozialen Netzwerken zu folgen.

Source: Google News AT — Crime (de)

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