Großfahndung mit Hubschrauber nach zwei Einbrüchen im Raum Knittelfeld bleibt erfolglos

Zwei mutmaßliche Einbrüche in St. Margarethen und Landschach lösten Samstagabend einen Großeinsatz aus. Die Täter blieben trotz Hubschraubereinsatz flüchtig.

Großfahndung mit Hubschrauber nach zwei Einbrüchen im Raum Knittelfeld bleibt erfolglos

Einbrüche im Murtal: Täter nach Alarmfahndung weiterhin auf der Flucht

Zwei mutmaßliche Einbrüche haben am Samstagabend im Raum Knittelfeld einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst – mit Hubschrauber, Schneller Interventionsgruppe und Polizeidiensthunden. Von den Tatverdächtigen fehlt jede Spur, wie Kleine Zeitung berichtet.

Erster Vorfall: Videoüberwachung schlägt an

Ein Hausbesitzer in St. Margarethen bei Knittelfeld entdeckte am frühen Abend über seine Videoüberwachung zwei dunkel gekleidete Personen auf der Terrasse seines Wohnhauses und alarmierte die Polizei. Mehrere Streifen rückten aus und durchsuchten das Gebäude gemeinsam mit Diensthunden – ohne Ergebnis. Einbruchsspuren wurden keine gefunden; die beiden Unbekannten dürften durch die Alarmanlage abgeschreckt worden sein und die Flucht ergriffen haben. Die Polizei leitete daraufhin eine groß angelegte Alarmfahndung ein.

Zweiter Vorfall fünf Kilometer entfernt

Noch während dieser Fahndung wurde ein weiterer Einbruch aus Landschach bei Knittelfeld gemeldet, rund fünf Kilometer vom ersten Einsatzort entfernt. Ein Mann hatte beim Wohnhaus seiner Schwester Nachschau gehalten und dabei Hinweise auf einen Einbruch entdeckt. Da nicht auszuschließen war, dass sich Täter noch im Gebäude befanden, wurde das Haus von mehreren Streifen umstellt. Kräfte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) sowie eine Diensthundestreife durchsuchten anschließend sämtliche Räume – die Täter waren zu diesem Zeitpunkt bereits entkommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand drangen mindestens zwei Personen in das Einfamilienhaus ein und durchsuchten alle Räume nach Wertgegenständen. Offenbar wurden sie dabei gestört und flüchteten über ein Fenster im Obergeschoss auf ein Zwischendach, von dort weiter über das Dach der Garage beziehungsweise einer Gartenhütte. Erbeutet wurde mutmaßlich lediglich ein geringer Bargeldbetrag.

Zusammenhang noch unklar

Ob beide Vorfälle miteinander in Verbindung stehen, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die anschließende Nahbereichsfahndung blieb ebenfalls ohne Erfolg.

Die Polizei hatte zuletzt vor professionell agierenden Einbrechergruppen gewarnt, die ihre Methoden zunehmend anpassen und auch tagsüber vorgehen. Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sollten umgehend über den Polizeinotruf 133 gemeldet werden – mit möglichst genauen Personenbeschreibungen und Kennzeichen. Vom eigenständigen Verfolgen oder Ansprechen verdächtiger Personen wird ausdrücklich abgeraten. Wohnungen sollten auch bei kurzer Abwesenheit stets versperrt sein.

Source: Kleine Zeitung

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